Montag, 23 Juli 2018
Notruf : 112

Jahreshauptversammlung 2018

Am 16.03.2018 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr Allensbach im Allensbacher Pfarrheim statt. Kommandant Hans-Christoph Köhne eröffnete die Sitzung und begrüßte alle anwesenden Gäste und Kameraden.

Neben Bürgermeister Stefan Friedrich und dem Kreisbrandmeister Carsten Sorg sowie seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Oexl waren auch Vertreter vom Gemeinderat, der Polizei, der Feuerwehr Konstanz, der Feuerwehr Reichenau, des Klosters in Hegne, der Sparkasse sowie des Südkuriers anwesend.

Als erstes berichtete Kommandant Hans-Christoph Köhne über das Jahr 2017 und stellte fest, dass es im Gegensatz zum Vorjahr deutlich mehr Einsätze gab. In diesem Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr Allensbach insgesamt 124-Mal alarmiert. Das waren 40 Einsätze mehr als das Jahr davor. Ein Großteil der Einsätze fiel dabei in die Kategorie der technischen Hilfeleistung, wie Nottüröffnungen und Verkehrsunfälle, gefolgt von Brandeinsätzen. Insgesamt konnten 10 Personen bei Einsätzen gerettet werden.

Daraufhin bedankte sich Kommandant Köhne bei der gesamten Mannschaft für die über 9700 Stunden ehrenamtlich geleisteten Einsatz- und Fortbildungszeit. Im vergangen  Jahr erfolgte  die Umstellung auf das Verwaltungssystem MP-Feuer, welches eine Mammutaufgabe darstellte. Weiter wurde auch ein gebrauchter Mannschaftstransportwagen für die Abteilung Hegne beschafft.

In diesem Jahr wurden, neben den knapp 80 Proben, weitere Ausbildungen durchgeführt. Neben der Grundausbildung fanden Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger, Truppführer, Gruppenführer und Zugführer statt. Eine Gruppe hat an den Leistungswettkämpfen in Mühlingen teilgenommen und erfolgreich bestanden.

Danach folgte ein kurzer Ausblick in die Zukunft. 2019 soll die alte analoge Alarmierung durch die neue verschlüsselte Digitalalarmierung ersetzt werden. Weiter wird im Landkreis ein Servicezentrum für die Feuerwehren im Landkreis geplant. Neben zentralen Werkstätten sollen dort ein Übungsgelände und eine Atemschutzübungsstrecke entstehen.

Im Anschluss berichtete Martin Renner über die Höhenrettung. Im Jahr 2017 gab es einen Einsatz. Bei einem Dehnfugenbrand in Konstanz musste die Höhenrettung der Feuerwehr Konstanz abgelöst werden. Die Aufgabe der Höhenrettung bestand hierbei beim Abdecken des Daches und der Brandbekämpfung.

Es folgte der Bericht der Altersabteilung von Ludwig Schieß. Er berichtete von den verschiedenen Treffen und Ausflügen, welche die Altersabteilung unternommen hatte.

Alwin Seliger verlas im Anschluss den Bericht der Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr nahm wie im Vorjahr am Sternenmarsch und am Zeltlager in Öhningen teil. Bei dem Sternenmarsch konnten die Jugendlichen den 12. Platz und bei der Lagerolympiade den 25. Platz belegen. Ebenfalls richteten die Jugendlichen einen Tag unter dem Motto „Feuer und Flamme“ bei den „Allensbacher Kinderwochen“ aus, welcher sehr gut besucht war.

Bürgermeister Stefan Friedrich lobte in seiner Rede das gelebte Ehrenamt und betonte, dass die Feuerwehr ein wichtiger Teil des ehrenamtlichen Hilfssystems sei ohne das es dieses nicht gäbe.

Nach dem offiziellen Teil ließen die Gäste und die Kameraden den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

Brandschutztipp: Mit einem Knall ins neue Jahr

Bild: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e. V.

Par­ty und gu­te Lau­ne ge­hö­ren für die meis­ten Men­schen zu ei­nem ge­lun­ge­nen Jah­res­wech­sel. Wir möch­ten ger­ne un­se­ren Bei­trag zu Ih­rer gut ge­lin­gen­den Sil­ves­ter­fei­er leis­ten. Und zwar mit ein paar Tipps, die da­für sor­gen, dass die Feu­er­wehr nicht plötz­lich „Gäs­te“ Ih­rer Par­ty wer­den.

Be­ach­ten Sie da­her bit­te fol­gen­de Hin­wei­se zum Feu­er­werk
  • Feu­er­werks­ar­ti­kel ge­hö­ren nicht in die Hän­de von Kin­dern, Ju­gend­li­chen und al­ko­ho­li­sier­ten Per­so­nen!
  • Knall­kör­per und Ra­ke­ten nur im Frei­en ver­wen­den. Aus­rei­chen­den Si­cher­heits­ab­stand zu Per­so­nen und Ge­bäu­den ein­hal­ten und die Ge­brauchs­an­wei­sung be­ach­ten!
  • Knal­ler nicht zu­sam­men­bün­deln, nicht wie­der an­zün­den; un­brauch­bar ma­chen mit Was­ser!
  • Ra­ke­ten nur senk­recht ab­feu­ern, si­che­ren Stand­platz wäh­len (lee­re Fla­sche im Fla­schen­kas­ten). Auf ei­ne si­che­re Flug­rich­tung ach­ten!
  • Ra­ke­ten bei stär­ke­rem Wind und Wind­bö­en nicht ab­feu­ern!
  • Auf kei­nen Fall Feu­er­werks­kör­per selbst her­stel­len oder il­le­gal aus dem Aus­land im­por­tie­ren. Ach­ten Sie auf das BAM-Prüf­zei­chen der Bun­des­an­stalt für Ma­te­ri­al­for­schung- und Prü­fung!
  • Für den Not­fall Lösch­mit­tel (Ei­mer mit Was­ser, Feu­er­lö­scher) be­reit­stel­len!
  • Schüt­zen Sie Haus und Woh­nung vor Brand­ge­fah­ren. Ent­fer­nen Sie Mö­bel, Haus­rat und an­de­re brenn­ba­re Ge­gen­stän­de von Bal­ko­nen und Ter­ras­sen. Schlie­ßen Sie Fens­ter und Tü­ren und neh­men Sie Rück­sicht auf Kin­der und Tie­re, die sehr un­ter der Knal­le­rei lei­den!

Be­ach­ten Sie, dass das Ab­bren­nen von Feu­er­werk in un­mit­tel­ba­rer Nä­he von Kir­chen, Kran­ken­häu­sern, Kin­der- und Al­ters­hei­men so­wie Reet- und Fach­werk­häu­sern ver­bo­ten ist.

De­ko­ra­tio­nen und Aus­stat­tun­gen

  • Luft­schlan­gen, Gir­lan­den und Lam­pi­ons dür­fen nicht mit Heiz­strah­lern oder of­fe­nem Feu­er (Zi­ga­ret­ten!) in Be­rüh­rung kom­men.
  • Bren­nen­de Ker­zen nie­mals un­be­auf­sich­tigt las­sen!

Bei Ver­an­stal­tun­gen in grö­ße­ren Räu­men gilt:

Aus­ge­wie­se­ne Flucht- und Ret­tungs­we­ge so­wie Not­aus­gän­ge müs­sen frei be­nutz­bar blei­ben. Das Ab­stel­len von Ge­gen­stän­den oder Par­ken vor sol­chen Aus­gän­gen ist ver­bo­ten!

Soll­te es den­noch zu ei­nem Brand kom­men, so hel­fen wir Ihnen selbst­ver­ständ­lich auch in der Sil­ves­ter­nacht.

Not­ruf-Te­le­fon: 112

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Zum Riesenberg 6
78476 Allensbach
Deutschland
www.feuerwehr-allensbach.de